In drei Wochen gibt es Halbjahreszeugnisse
Thema: Bildung | 19.01.2012, 12:06 | von Nicole Vergin

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Anfang Februar (6. bis 10. Februar) bekommen die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen ihre Halbjahreszeugnisse. Viele von ihnen haben Angst davor – genauso wie ihre Eltern, gerade wenn die Noten schlechter ausfallen als erwartet. Nach dem aktuellen LBS-Kinderbarometer Deutschland fühlt sich jedes sechste Kind in der Schule generell nicht wohl. Jedes zweite Kind leidet laut einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2010 unter Schulstress. Dabei macht Druck das Lernen noch schwieriger.
Welche Zensuren auf dem Halbjahreszeugnis wie aussehen, wissen die meisten Kinder schon vor dem „großen Tag“. Aber viele trauen sich nicht, ihren Eltern davon zu erzählen, wenn sie etwa in Biologie nur ein knappes „Ausreichend“ bekommen oder in Mathematik sogar ein „Mangelhaft“. Manche Jungen und Mädchen bekommen dann Kopfschmerzen, Schlafstörungen – oder ihnen tut der Magen weh. Für Ärzte und Psychologen sind diese Symptome Ausdruck von Stress und Angst vor dem Versagen. Weiterlesen »
NRW-Landtag berät über den Schulkonsens NRW-Landtag berät über den Schulkonsens
Thema: Bildung | 19.10.2011, 11:01 | von Nicole Vergin

©DieterSchütz/PIXELIO
Das NRW-Bündnis „Eine Schule für alle“ wendet sich gegen den Schulkonsens der Landesregierung, der ab Mittwoch (19. Oktober) im Düsseldorfer Landtag beraten wird. Damit werde die längst überfällige Entwicklung zum gemeinsamen Lernen in einer Schule für alle blockiert, heißt es in einer Erklärung des Bündnisses. Es fordert die Abgeordneten auf, den Schulkonsens und die damit verbundenen Änderungen der Landesverfassung und des Schulgesetzes abzulehnen. Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V. schließt sich dem Appell des Bündnisses an. Es fordert eine Schule, in der die Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam bis zur zehnten Klasse lernen und dabei ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert werden. Weiterlesen »
KiBiz und die Bildungsreform
Thema: Bildung | 22.07.2011, 15:53 | von Dieter Greese
Die Perspektive der Kinder hat bei den jetzt erfolgten Entscheidungen zur Revision des Kinderbildungsgesetzes und zur Reform des Bildungswesens offenbar kaum eine Rolle gespielt. Vielmehr ging es um Geld und um Parteiengerangel. Die Kinder wurden dabei offenbar aus dem Blick verloren. Weiterlesen »
Kinderschutz gilt nicht nur für kleine Kinder
Thema: Kinderschutz, Politik, Rechte von Kindern | 04.03.2011, 12:55 | von Hans-Jürgen Schimke

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Jugendliche nicht allein lassen, Foto: Barbara Eckholdt/pixelio.de
Die UN-Kinderrechte definieren Kinder als Menschen, die das achtzehnte
Lebensjahr noch nicht vollendet haben. In den letzten Jahren ist der Eindruck entstanden, dass Jugendliche keine besondere Fürsorge brauchen, sondern eher einen “Schutz vor sich selber”. Die frühe Kindheit wird mittlerweile von vielen in den Blick genommen. Doch die Kindheit hört nicht plötzlich auf, wenn ein Mensch in die Pubertät kommt. Eine neue Perspektive muss her.
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Tipps für den guten Schulstart
Thema: Bildung, Rat und Tat | 13.09.2010, 14:25 | von Jürgen Kura
Mit der Einschulung beginnt ein neuer aufregender Lebensabschnitt für Kinder und Eltern. Die einen machen sich Gedanken darüber, ob sie die „richtige“ Schule gewählt haben, die anderen begleitet eher die Sorge, genügend Geld für Schulranzen, Bücher und Klassenfahrten zu haben. Und alle bangen, ob wohl die Noten stimmen werden.

Foto: Claudia Hautumm, pixelio.de
Eltern sollten den wachsenden Leistungsdruck und ihre Ängste nicht an ihre Kinder weitergeben. Immer mehr Geld wird für Nachhilfe und zusätzlichen Unterricht ausgegeben. Dabei sind die wichtigsten elterlichen Zutaten für einen gelungene Begleitung durch das (Schul-) Leben kostenlos: Zuhören und Zeit haben. Daher ein paar Denkanstöße zum Schulanfang:
- Kinder lernen gerne – vorausgesetzt, dass sie sich wohl fühlen. Das gilt für Schule und Elternhaus.
- Die Unterrichtsmethode ist zweitrangig. Wichtiger ist, dass der Lehrer oder die Lehrerin eine gute Beziehung zum Kind aufbaut.
- Schulanfänger sollten nach einer Übungsphase den Schulweg zu Fuß gehen. So bewegen sie sich an der frischen Luft und werden selbständig. Mit dem Rad zur Schule fahren sollten sie erst ab der 4. Klasse. Weiterlesen »
Gemeinsames Lernen für alle Kinder
Thema: Bildung, Politik | 07.09.2010, 16:34 | von Hans-Jürgen Schimke

Foto: Stephanie Hofschläger, pixelio.de
Am 26.03.2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (“Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen vom 13.12.2006″) in Kraft getreten. In dieser Übereinkunft verpflichten sich die Vertragsstaaten, Menschen mit Behinderungen einen angemessenen Lebensstandard und sozialen Schutz zu sichern. Zentraler Begriff der Konvention ist die “Inklusion”, die das überkommene Verständnis von Integration sogenannter Behinderter ablösen soll.
Inklusion bedeutet Verwirklichung von echter Teilhabe beeinträchtigter Menschen am gesellschaftlichen Leben statt bloß eine „gut gemeinte“ Rücksichtnahme der Gesellschaft auf Handicaps. Mit diesem demokratischemVerständnis von Vielfalt und Wertschätzung menschlicher Individuen sind eine Reihe von gesellschaftlichen Herausforderungen verbunden. Der DKSB setzt den Gedanken der Inklusion vor allem durch seine aktive Unterstützung des Gedanken des gemeinsamen Lernens aller Kinder, unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen sowie von ihrer ethnischen, kulturellen oder sozialen Herkunft in allen Schulformen um. Diskriminierungsfreie Teilhabe an Bildung ist eine wesentlicher Schlüssel für die Chancengleichheit aller Menschen.
Lesen Sie dazu auch www.eine-schule-fuer-alle.de und zur wissenschaftliche Vertiefung: www.efh.bochum.de/homepages/degener/index.htm .