Jeans Fritz spendet 208.707 Euro an den DKSB
Schmaler Kalender, breite Wirkung
Thema: Kinderschutzbund in NRW | 03.02.2012, 19:49 | von Friedhelm Güthoff
Anfang der Woche war ich mal wieder schon um kurz vor sieben morgens auf der Autobahn. Es ging rund 200 Kilometer weit nach Nordosten, nach Hüllhorst im Kreis Minden-Lübbecke. Ein angenehmer Termin, trotz der frühen Fahrt. Denn in Hüllhorst gibt es – neben viel schöner Landschaft – eine Firma, die für den Deutschen Kinderschutzbund sehr wichtig ist: Jeans Fritz. Das Unternehmen hat unserem Lobbyverband in den vergangenen Jahren rund 1,5 Millionen Euro gespendet. Das wissen wir sehr zu schätzen! Ohne dieses Geld wäre unsere Arbeit längst nicht das, was sie heute ist.
Die Idee hinter dieser Wahnsinns-Summe ist eigentlich ganz einfach. Jeans Fritz gibt jedes Jahr einen Familien-Kalender heraus, der in den bundesweit 260 Filialen der Modekette als Dank für eine Spende an Kundinnen und Kunden verschenkt wird. Vielleicht hängt ja bei ihnen zu Hause auch einer davon? Jeans Fritz übernimmt die Herstellung des Kalenders – und der Deutsche Kinderschutzbund profitiert davon. Bei unserem Treffen Anfang der Woche überreichten mir Frank Eickmeier, geschäftsführender Gesellschafter von Jeans Fritz, und Frank Schwier, Leiter Technischer Einkauf, einen Scheck über 208.707 Euro.
In solchen Momenten bin ich immer wieder froh, dass es Unternehmen gibt, die sich sozial verantwortlich fühlen. Unternehmen, die nicht nur an ihren eigenen Gewinn denken, sondern gemeinnützigen Organisationen wie der unseren unter die Arme greifen. „Verantwortungsgemeinschaft“ nennt man so etwas ja – ein schönes Wort für eine tatsächlich gelebte Haltung, finde ich.

