Besserer Schutz von Kindern in öffentlichen Einrichtungen
Thema: Gewalt gegen Kinder, Kinderschutz, Kinderschutzbund in NRW, Rechte von Kindern | 16.05.2011, 17:09 | von Thomas Swiderek

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Kinder haben Rechte – auch in stationären Einrichtungen, Foto: DKSB/Susanne Tessa Müller
Erziehung in öffentlichen Einrichtungen ist ins Gerede geraten – zurecht. Auch wenn die meisten Akte von Gewalt gegen Kinder (sowohl körperliche als auch sexuelle) im Privaten, in Familien, stattfinden, sind auch die sozialen Institutionen in die Kritik geraten. Auslöser waren vor allem die Berichte ehemaliger Heimkinder, die in den 1945 bis 1970er Jahren in Erziehungsheimen lebten. Welche Schlußfolgerungen können für besseren Schutz von Kindern in dieser Lebenslage gezogen werden?
Ende 2010 hat der „Runde Tisch Heimerziehung“ seinen Abschlußbericht vorgelegt und bestätigte damit das Leid und Unrecht, unter dem viele Kinder und Jugendliche leiden mussten. Weiterlesen »
"Ohne Moos nix los" - auch im Kinderzimmer
Thema: Rat und Tat | 07.09.2010, 12:54 | von Marlis Herterich

Spätestens mit der Einschulung kommt auf alle Eltern die Frage nach dem Taschengeld zu. Auch wenn es keine gesetzliche Verpflichtung gibt: Nach Ansicht des DKSB sollten Eltern ihren Kindern durch ein angemessenes Taschengeld ermöglichen, selbständig auch mit Geld umgehen zu lernen.
Beginnen kann man schon im letzten Kindergartenjahr, sollte es aber unbedingt ab Schuleintritt. Über die angemessene Höhe informieren Tabellen, die man unter dem Stichwort „Taschengeldtabelle“ im Internet abrufen oder bei den örtlichen Jugendämtern bekommen kann. Für 6-Jährige beispielsweise wird € 1 pro Woche empfohlen, für 10-Jährige 12 bis 14 € pro Monat.
Ganz wichtig: Taschengeld ist zur freien Verfügung für die Kinder da, sie können damit kaufen was sie wollen – natürlich altersgemäß – und sollten es von Anfang an selbst verwalten. Das heißt natürlich auch, wenn es am ersten Tag ausgegeben ist, herrscht für den Rest der Woche/des Monats eben Ebbe im Portemonnaie! Weiterlesen »